Flüsse und Seen

StauseeAm Lago di Coghinas

Viele Flüsse durchziehen die Insel.
Der längste Fluss ist der Tirso mit knapp 160 km Länge, gefolgt vom Flumendosa (127 km) und dem Coghinas (123 km).
Im Jahresverlauf schwankt die Wassermenge in den Flüssen sehr stark, im Sommer trocknen sie auch teilweise ganz aus. Nur der Temo führt bei Bosa so viel Wasser, dass er auf einigen Kilometern schiffbar ist.

Fast alle Seen wurden künstlich angelegt, um die jahreszeitlichen Schwankungen der Wassermenge etwas auszugleichen. Die meisten dieser Stauseen liegen landschaftlich außerordentlich schön, können teilweise mit Booten befahren werden und laden zum Angeln ein.
Der kleine Lago Baratz in der Nähe von Alghero ist der einzige natürliche See Sardiniens.

Weil die Wasserkraft vieler Flüsse nicht ausreicht, um ihre Mündungen ins Meer offen zu halten, versanden diese. Das Süßwasser staut sich dabei zu einem "stagno". Gleichzeitig sickert salziges Meerwasser ein und es bildet sich ein kleiner Lagunensee mit brackigem Wasser.

An den Küsten Sardiniens finden sich über 80 dieser "stagni".
Früher waren gerade diese Gewässer besonders malariaverseucht. Heute sind sie als Biotope und Lebensraum vieler Tierarten äußerst wertvoll - ca. 8000 Flamingos überwintern hier.
Auch für die Produktion von Meersalz sind die "stagni" von großer Bedeutung. Fast 50% des gesamten italienischen Meersalzes kommt aus Sardinien.

 

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