Tiere

WildschweinIn den Bergen trifft man oft halbwilde Hausschweine

Die Tierwelt Sardiniens hat schwer unter der Jagdleidenschaft der Sarden zu leiden und ist alles andere als artenreich.

Die Jagd auf die wenigen Mufflons und die sardischen Hirsche ist heute streng verboten, die Bestände erholen sich jedoch nur sehr langsam.
In den Bergen leben noch Hasen, Wildschweine, Wildkatzen, Füchse und vor allem halbwilde Hausschweine, die man auf Wanderungen ziemlich häufig antrifft.
Meist sind diese Schweine recht scheu. In einigen Gegenden haben sie sich aber an Touristen gewöhnt und betteln sie sogar an.

Überall anzutreffen sind bunt schillernde Eidechsen und Schmetterlinge. Gelegentlich trifft man auch auf Schlangen, die alle harmlos und ungiftig sind.

Auch die Vogelwelt wurde durch die Jagd stark dezimiert. Fasanen, Rebhühner und Singvögel gelten immer noch als Delikatesse.
Die berühmten Adler und Geier der Insel sind äußerst selten geworden.
Durch die Trockenlegung der Sümpfe in den Küstenebenen konnte zwar die Malaria besiegt werden, aber es wurde auch der Lebensraum viele hier heimischer Vogelarten zerstört.
Inzwischen wurden einige der Lagunen zum Naturreservat erklärt. Am auffälligsten sind die riesigen rosafarbenen Flamingo-Schwärme. Etwa 8000 Flamingos verbringen hier den Winter, manche bleiben auch das ganze Jahr.

Die Bestände unter Wasser sind durch den Fischfang stark gesunken.
Im Meer leben an einigen Stellen noch zahlreiche Langusten, in den "stagni" (Lagunenseen) laichen Meeräschen und Aale.
Thunfische ziehen noch alljährlich an Sardinien vorbei. Besonders an der Isola di San Pietro hat der Thunfischfang eine lange Tradition. Der Großteil des Fanges wird nach Japan exportiert.

Das vom WWF gegründete Naturreservat Monte Arcosu bildet eines der letzten Rückzugsgebiete für die ursprüngliche sardische Tierwelt. Hauptsächlich zum Schutz des sardischen Hirsches angelegt, beherbergt er heute eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, die auf Sardinien bereits sehr selten geworden sind.

 

 

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