Arborea

Sinis-Halbinsel

Auf der Sinis-Halb­in­sel

Der Fluss Tir­so bil­det hier mit sei­nem Schwemm­land eine frucht­ba­re und was­ser­rei­che Ebe­ne.

Unter Mus­so­li­ni ent­stan­den etli­che land­wirt­schaft­li­che Groß­pro­jek­te. Stau­se­en regu­lier­ten die Was­ser­zu­fuhr, die mala­ria­ver­seuch­ten Sümp­fe wur­den tro­cken­ge­legt und Sied­lun­gen gebaut. Die zen­tra­le Ort­schaft Arbo­rea wur­de 1928 unter dem Namen Mus­so­li­nia gegrün­det.

Vie­le land­wirt­schaft­li­che Betrie­be bie­ten auch Agri­tu­ris­mo an.

Auf der Sinis-Halb­in­sel fin­den Sie phan­tas­ti­sche Strän­de aus wei­ßem, grob­kör­ni­gem Quarz­sand.
In den Lagu­nen­se­en tum­meln sich zahl­rei­che Fisch­ar­ten und vie­le Vögel. Tau­sen­de Fla­min­gos ver­brin­gen hier den Win­ter, vie­le nis­ten auch.

Die Gegend war bereits in vor­rö­mi­scher Zeit besie­delt. Die Punier grün­de­ten die Hafen­stadt Thar­ros, deren Rui­nen zu den wich­tigs­ten archäo­lo­gi­schen Sehens­wür­dig­kei­ten der Insel gehö­ren.

Orista­no bil­det heu­te das Zen­trum der Regi­on. Die Stadt ist die jüngs­te Pro­vinz­haupt­stadt Sar­di­ni­ens.