Logudoro/Meilogu

Logudoro

Blick über die Wei­de­flä­chen des Logu­do­ro

Die­se Regi­on ist eine wei­te Ebe­ne süd­lich von Sas­sa­ri.
Logu­do­ro heißt über­setzt “Ort aus Gold” – ein Hin­weis auf die Frucht­bar­keit die­ser Gegend.
Tra­di­tio­nell wird hier seit lan­ger Zeit Acker­bau und Wei­de­wirt­schaft betrie­ben. Heu­te durch­zie­hen wich­ti­ge Stra­ßen und Bahn­ver­bin­dun­gen die Land­schaft.

Im Nor­den ste­hen drei schö­ne pisa­ni­sche Kir­chen – San­tis­si­ma Tri­ni­tà di Sac­car­gia, San Miche­le di Sal­ve­nero und Sant’ Anto­nio di Sal­ve­nero.
Wei­te­re inter­es­san­te Kir­chen­bau­ten sind der Schwar­ze Dom in Ard­ara und die ein­sa­me pisa­ni­sche Land­kir­che Sant’ Antio­co di Bis­ar­cio.

Die Gegend ist reich an prä­his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­kei­ten.
Bei Tor­ral­ba befin­det sich die zweit­größ­te Nurag­hen­fes­tung Sar­di­ni­ens – San­tu Anti­ne.
Öst­lich von Bonor­va kön­nen Sie eine in die Fels­wand gehaue­ne Grab­an­la­ge der Ozie­ri-Kul­tur (2.–3. Jahr­hun­dert v.Chr.) besu­chen – die Nekro­po­le Sant’ Andria Priu.

In der Umge­bung von Ittired­du befin­den sich zahl­rei­che Relik­te aus der Früh­ge­schich­te Sar­di­ni­ens. Im Muse­um des Ortes sind die dort aus­ge­gra­be­nen Fund­stü­cke aus­ge­stellt.
Auch einer der größ­ten Dol­men im Mit­tel­meer­raum – Sa Covec­ca­da bei Mores ist sehens­wert.

Haupt­ort und Wirt­schafts­zen­trum ist Ozie­ri. Die Stadt ist sehr schön, ein Rund­gang kann jedoch durch die extrem stei­le Hang­la­ge zu einer anstren­gen­den Ange­le­gen­heit wer­den.