Codula di Luna / Gola Su Gorroppu

 

zur Karte der beiden Schluchten

 

Codula di Luna, oberer TeilCodula di Luna

Diese Schlucht ist eine der schönsten auf Sardinien und kann bis zum Meer durchwandert werden.
Sie erreichen den Einstieg zur Schlucht, wenn Sie bei km 172 von der SS 125 in Richtung "Loc. Teletotes" abfahren.
Die schmale Straße ist durchgehend asphaltiert und gut befahrbar, aber nicht auf allen Sardinienkarten eingezeichnet.
Nach etwa 12 km endet die Straße. Ab hier geht es zu Fuß weiter.
Die Orientierung in der Schlucht ist relativ leicht - man folgt einfach dem Lauf des Riu Codula di Luna. Unterwegs bildet dieser immer wieder kleine Gumpen, die zum Baden einladen.
Der Weg ist über die ganze Strecke sehr flach, größere Höhenunterschiede sind keine zu überwinden.

 

 

Codula di Luna, unterer TeilWährend der heißen Jahreszeit führt der Riu Codula di Luna nur wenig Wasser und verschwindet immer wieder unter dem Geröll.
Im unteren Teil wird die Wanderung dann ziemlich anstrengend. Ein richtiger Weg existiert nicht mehr. Über weite Strecken müssen Sie im Flussbett gehen, weil an den Seiten alles mit dichter Macchia überwuchert ist.
Wichtig ist vor allem, dass Sie sich genügend Trinkwasser mitnehmen! Das Restaurant an der Cala di Luna ist nur in den warmen Monaten geöffnet.

Codula di Luna, AusgangKurz vor der Küste wird der Untergrund sandig, was das Vorwärtskommen stellenweise sehr schwer macht. Die Vegetation wird noch üppiger.
Die Schlucht führt hier an bizarren Felsformationen vorbei, die zum Klettern einladen.

Wenn Sie nur einmal einen kurzen Abstecher in die Codula di Luna machen möchten und Ihnen der organisatorische Aufwand einer kompletten Durchwanderung zu hoch ist, dann bietet sich auch ein Tagesausflug zur Cala di Luna an.
Von hier können Sie weit in die Schlucht vordringen und das Ganze auch noch mit einem herrlichen Badetag verbinden. In diesem Fall empfehle ich Ihnen, mit dem Boot zur Cala di Luna und zurück zu fahren, denn zu Fuß ist die Strecke von Cala Gonone ziemlich anstrengend.

Blick zur Cala di LunaDie Wanderung von Teletotes bis zur Cala di Luna dauert etwa 4 - 5 Stunden.
An der Cala di Luna (Foto links) haben sie folgende Möglichkeiten:

1. Wenn Sie genügend Kondition besitzen, kehren Sie auf dem gleichen Weg zu ihrem Fahrzeug zurück.

2. Sie wandern weiter nach Cala Gonone (ca. 2,5 Stunden) und fahren von dort mit einem zweiten Fahrzeug nach Teletotes.

3. Sie fahren per Ausflugsboot nach Cala Gonone. Diese Variante erfordert aber vorab eine Platzreservierung. In der Nebensaison fahren nur wenige Boote und in der Hauptsaison sind alle bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Wandern am Genna SilanaGola Su Gorroppu

Der Riu Flumineddu hat hier eine gewaltige Schlucht geschaffen, die zu den tiefsten in Europa gehört. Die Wände steigen bis zu 400 m senkrecht empor.
Um hierher zu gelangen, bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an:

1. Am Pass Genna Silana beginnt die anstrengendere, aber landschaftlich abwechslungsreichere Variante.
Hier geht es zunächst durch lichte Steineichenwälder, später steil bergab in das Flusstal.
Dabei ist ein Höhenunterschied von 600 m zu überwinden. Vor allem der Rückweg erfordert viel Kondition.
Für den Hinweg sollten Sie 2, für den Rückweg 3 Stunden einplanen.

Gola su Gorroppu, Wanderung2. Die leichtere Tour, die auch mit Kindern unternommen werden kann, startet an der Brücke "Ponte S'Abba Arva" südlich von Dorgali.

Die Anfahrt von Dorgali ist nur sporadisch ausgeschildert. Am besten ist es, Sie nehmen den Abzweig von der SS 125 der etwa 1 km südlich des Tunnels nach Cala Gonone beginnt. (siehe Karte)
Die schmale Straße ist durchgehend asphaltiert. Sie führt steil nach unten und schlängelt sich 10 km an Weingärten und Olivenhainen entlang bis zum Parkplatz.

Der Wanderweg folgt dem Flusslauf des Riu Flumineddu, dessen Wasser auch im Sommer immer wieder an die Oberfläche kommt und zum Baden einlädt.
Die Wanderung zur Gola su Gorroppu dauert 1,5 - 2 Stunden. Größere Steigungen sind nicht zu überwinden.

 

 

Gola su Gorroppu, GumpenUnten, am Eingang zur Schlucht, tritt das Wasser des Flusses zwischen den Kalkfelsen hervor und bildet einige Gumpen mit herrlich klarem, kühlem Wasser.
Vor allem für Kinder ist es ein tolles Erlebnis, hier zu baden.

Der Wasserstand in den Gumpen ist jedoch sehr von den vorangegangenen Niederschlägen abhängig. In trockenen Sommern dürfen sie hier nicht zu viel erwarten.
Als alternative Bademöglichkeiten bleiben ja noch die Wasserlöcher im Riu Flumineddu auf dem Rückweg zur Ponte S'Abba Arva.

Gola su Gorroppu, in der SchluchtInzwischen wird (zumindest in der Hauptsaison) am Eingang zur Schlucht Eintritt kassiert. Danach erhalten Sie eine kurze Einweisung über den Wegverlauf und erfahren Wissenswertes über die Schlucht.
Im Anfangsteil ist der Weg markiert, weiter hinten sind an schwierigen Stellen Kletterhilfen angebracht. Dadurch ist der Zugang wesentlich einfacher.
Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, je weiter man vordringt. Zunächst folgt man einfach den grünen Punkten an den Felsen. Später sind immer größere Felsbrocken zu überwinden (Foto links).
Der letzte Abschnitt erfordert Klettererfahrung und viel Kondition. Vorgesehen ist dieser Teil der Schlucht eigentlich nur für geführte Touren.
Die Felsen sind oft sehr glatt, so dass man mit normalen Wanderschuhen kaum Halt findet. Von Alleingängen ist daher abzuraten.

 

Gola su Gorroppu, AusgangDie Sonne scheint nur in den Vormittags- und Mittagsstunden in das Tal hinein. Später liegt hier alles im Schatten und es kann auch etwas kühl werden.

Am besten nehmen Sie sich für diesen Ausflug den ganzen Tag Zeit.
Die Vormittagsstunden können Sie wegen dem besseren Licht zum Fotografieren nutzen. Die heiße Mittagszeit verbringen Sie am besten im Schatten und in den Gumpen.
Für den Rückweg sollten Sie vor allem im Sommer warten, bis die Temperatur am Nachmittag erträglich geworden ist. Gerade der Aufstieg zum Genna Silana wird sonst schnell zur Tortur.

Auch hier gilt: mindestens 2 l Trinkwasser pro Person mitnehmen!
Auf beiden Routen gibt es keinerlei gastronomische Einrichtung.

Die Dimensionen der Schlucht lassen sich mit Fotos gar nicht richtig erfassen. Chris Lemke von Bergwasser Canyoning & Rafting hat ein schönes Video gedreht, in dem die Gola su Gorroppu aus verschiedenen Perspektiven gezeigt wird:

 

 

 


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