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Costa Verde und Montevecchio

 

zur Karte der Costa Verde und Hinterland mit den eingetragenen Sehenswürdigkeiten

 

Bergwerk von MontevecchioMontevecchio

Schon die Anfahrt zur Costa Verde ist ein Erlebnis für sich.
Wenn Sie aus Richtung Norden kommen, empfehle ich Ihnen die Strecke über Montevecchio.
Direkt nach dem Ort Guspini geht es steil hinauf in die Bergwelt des Iglesiente, wo Sie schon bald an den gewaltigen Bergwerksanlagen von Montevecchio vorbeikommen. Über 100 Jahre wurden hier Blei und Zink gefördert, bis die Mine in den 1960er Jahren stillgelegt wurde.
Geplant ist nun die Anlage eines Industriemuseums.
Einige der historischen Gebäude sind inzwischen bereits restauriert.

Wenn Sie aus Richtung Süden anreisen, ist die Strecke über Ingurtosu wesentlich kürzer. Auf diesem Weg sind auch keine Flüsse zu passieren.

 

 

Costa Verde - Marina di ArbusCosta Verde - Marina di Arbus

Von Montevecchio geht die kurvenreiche Fahrt etwa 20 km durch eine völlig einsame, von dichter Macchia überwucherte Bergwelt.
Dort wo die Straße die Küste erreicht, liegt der ruhige Ferienort Marina di Arbus.
Grüne Hänge im Hinterland und traumhafte, von Felsen eingerahmte Sandstrände, bilden ein phantastisches Panorama.

Sanddünen an der Costa VerdeDie Sanddünen der Costa Verde

Südlich von Marina di Arbus beginnt der landschaftlich faszinierendste Abschnitt der Costa Verde.
Bis zu 40 m hohe Dünen aus feinstem Sand lösen die Felsen im Hinterland ab.
Die Strände sind selbst in der Hochsaison nahezu leer - genau richtig für alle, die ein paar einsame Stunden an einem Traumstrand verbringen wollen.
Über mehrere Strandkilometer hinweg gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten wie Bars oder Restaurants.

Furt

Die Weiterfahrt in Richtung Süden wird ab hier etwas abenteuerlich.
Etwa 7 km nach Marina di Arbus endet die asphaltierte Strecke und geht in eine unbefestigte "strada bianca" über.
Zumindest in der Touristensaison ist die Piste auch mit einem normalen Pkw recht gut befahrbar.

Auf dem Weg müssen zwei Flüsschen durchquert werden.
Die Furt ist jeweils gut gekennzeichnet - je nach Jahreszeit sollten Sie jedoch die Wassertiefe vor der Durchfahrt prüfen.

 

auf den Dünen der Costa Verde

Nach der zweiten Furt teilt sich die Piste. Links geht es ins Landesinnere nach Ingurtosu und rechts zur Spiaggia di Piscinas.
Auf dem kurzen Stück zu diesem herrlichen Strand führt der Weg zwischen den hohen Dünen hindurch. Es lohnt sich, das Fahrzeug hier kurz zu parken und die Sanddünen der "Sardischen Sahara" aus der Nähe zu betrachten.

 

 

Hotel "Le Dune"Das Hotel "Le Dune"

Wenn Sie der Piste weiter Richtung Meer folgen, erreichen Sie das einzige Haus weit und breit - das Hotel "Le Dune".

Zur Blütezeit des Bergbaus auf Sardinien befand sich hier eine Verladestation, bei der die in Ingurtosu gewonnenen Erze verschifft wurden. Die ehemalige Station wurde liebevoll restauriert und zu einem Hotel umgebaut.

Camping und das Parken von Wohnmobilen ist hier nur auf den offiziellen Campingplätzen gestattet. Fast die gesamte Costa Verde gehört zu einem Naturschutzgebiet.

Loren am Hotel "Le Dune"Von der ehemaligen Funktion der Gebäude zeugen noch die Reste der ins Meer ragenden Anlegestelle sowie Loren und ein Stück Schienenstrang hinter dem Hotel.

Costa Verde, Strand von PiscinasDer Strand von Piscinas

Direkt vor dem Hotel zieht sich ein breiter fantastischer Sandstrand entlang.
Nur ein ganz kleiner Teil wird in der Saison von einem Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih benutzt.
Wenn Sie hier nur ein paar Meter weiter laufen, sind sie fast allein.
Für mich ist dies der schönste Strand von ganz Sardinien.

Die Dünen ziehen sich noch mehrere Kilometer in Richtung Süden.
Wenn Sie dem Touristenrummel in der Hochsaison entfliehen wollen, dann sind Sie hier genau richtig.
Die Ruhe wird schon nach einigen hundert Metern fast zur Einsamkeit. Wenn man im Sand liegt - vor sich das in allen Blautönen leuchtende Meer und dahinter die faszinierende Dünenlandschaft - fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt.