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Sehenswürdigkeiten nördlich von Alghero

 

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palmaveraNuraghe Palmavera

Das Nuraghendorf liegt direkt an der SS 127, westlich von Fertilia.
Die Anlage ist insgesamt recht beeindruckend - vor allem die beiden Türme, die aus riesigen Steinbrocken errichtet wurden.
Ringsherum stehen noch die Grundmauern von ca. 50 Häusern des zu dem Nuraghen gehörenden Dorfes.
Der Hauptturm kann bestiegen werden. Von oben hat man einen guten Überblick auf die gesamte Anlage.

Wenn Sie auch die naheliegende Nekropole "Anghelu Ruju" besuchen wollen, können Sie hier ein günstiges Doppelticket für beide Anlagen kaufen.

Nekropole Anghelu RujuNekropole Anghelu Ruju

Die Grabanlage liegt nördlich von Alghero. Die Anfahrt ist recht gut beschildert.
Insgesamt 38 Grabkammern - sogenannte "Domus de Janas"(Feenhäuser) - wurden in den Felsboden geschlagen.
Datiert wird die Grabstätte etwa auf die Zeit 300 v. Chr. und wurde erst 1904 entdeckt.

Wenn Sie sich die einzelnen Kammern genauer ansehen möchten, ist eine starke Taschenlampe zu empfehlen. Außerdem ist es im heißen Sommer besser, sehr früh oder erst abends hierher zu kommen, wenn die Sonne nicht zu sehr brennt.

Wie in Palmavera, gibt es auch hier ein Kombiticket für beide Sehenswürdigkeiten.

Monte BarantaMonte Baranta

Es handelt sich um eine prä-nuraghische Bergfestung aus der Kupferzeit (ca. 2500-2200 v. Chr.).
Die Anlage wurde 1962 erstmals erwähnt und Ende der 1970er Jahre ausgegraben.
Gut erhalten sind noch ein bogenförmiger Mauerrest mit zwei Zugängen (Foto rechts) und eine fast 100 Meter lange Mauer, die bis 2,5 Meter hoch und bis 5 Meter dick ist.
Auf dem Plateau finden sich auch Reste der Grundmauern von Wohnhütten sowie einige auf dem Boden liegende Menhire.

Anfahrt: Etwa 1 km südlich vom Olmedo zweigt eine Straße von der SP19 nach Osten ab. Bei meinem Besuch war sie allerdings als Privatstraße ausgewiesen und durfte nicht befahren werden. Die Straße führt etwa 1,5 km den Berg hinauf. Vor dem Wasserwerk halten Sie sich rechts und gleich wieder links zum Eingangstor. Von hier sind es noch 10 Minuten auf einem schmalen Pfad. (siehe Karte)

 

Nekropole Santu PedruNekropole Santu Pedru

Der Komplex der Felsgräber (domus de janas) wurde 1959 entdeckt und bis 1994 vollständig freigelegt.
Man fand hier zahlreiche Keramiken, die auf eine lange Nutzungszeit von der Jungsteinzeit bis in Mittelalter hinweisen.
Das größte Grab ist mit einem Gitter verschlossen und kann nur nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.
Oberhalb befinden sich aber noch einige weitere Gräber, die frei besichtigt werden können.

Anfahrt: Fahren Sie ab dem Kreisverkehr zwischen Olmedo und Surigheddu auf der SS127 in Richtung Uri/Ittiri. Nach ca. 2 km biegen Sie links in einen schmalen Abzweig ein. (siehe Karte). Bei meinem Besuch fehlte jegliche Beschilderung.

 

FertiliaFertilia

Der Ort wurde in den 1930er Jahren während der Mussolini-Diktatur aus dem Boden gestampft. Bauern aus Norditalien sollten die sumpfige Umgebung urbar machen.
Fertilia war somit ein Teil der landwirtschaftlichen Großprojekte, mit denen man damals versuchte, Sardinien in die Neuzeit zu katapultieren.
Im Zentrum dominiert demzufolge die typische Faschisten-Architektur mit ihrer tristen Blockbauweise.

Fertilia, antike Römerbrücke

Ponte Romano

Direkt östlich von Fertilia stehen noch die Reste einer antiken Römerbrücke im Stagno di Calich.
Die Brücke war Teil der Straße, die von der römischen Siedlung in Bosa nach Turris Lybissonis (Porto Torres) führte. Sie wurde Jahrhunderte lang genutzt und im Mittelalter restauriert.
Von den ursprünglich 24 Bögen sind noch 13 erhalten.