Nora

 

zur Karte von Nora mit den eingetragenen Sehenswürdigkeiten

 

NoraDie ehemalige Hafenstadt ist die älteste und bedeutendste Ausgrabungsstätte Sardiniens.

Etwa um das Jahr 1000 v. Chr. gründeten die Phönizier hier eine Handelsniederlassung. Der Platz auf der Halbinsel war gut geeignet, denn es gab drei natürliche Häfen, die den Schiffen Schutz boten.

Im 9. vorchristlichen Jahrhundert entwickelte sich Nora zu einer Stadt und wurde größer als das damalige Cagliari.

 

 

Nora, TheaterVon den Phöniziern ist kaum etwas erhalten geblieben. Im Jahr 240 v. Chr. übernahmen die Römer die Hafenstadt und gestalteten sie völlig um.
Seine Blütezeit erlebte Nora während des 2. und 3. Jahrhunderts n. Chr.
Die Stadt war eines der bedeutendsten Handelszentren im Mittelmeerraum.

Aus dieser Zeit stammt auch das Theater (Foto links), das bis heute sehr gut erhalten ist und gelegentlich für Veranstaltungen genutzt wird.

Nora, ThermeDie Römer bauten auch die für sie typischen Thermen und Badehäuser, deren Reste einen guten Eindruck von der Architektur dieser Anlagen vermitteln. (Foto rechts)

Mit dem Niedergang des römischen Imperiums konnte Nora aber schon bald nicht mehr ausreichend vor Piratenüberfällen geschützt werden.
Die Stadt verlor rasch an Bedeutung und wurde schließlich im 4. oder 5. Jahrhundert aufgegeben.
Teile der Halbinsel versanken im Meer. So befinden sich heute einige Anlagen und Ruinen unter Wasser.

Nora, MosaikIn der Nähe ihrer Thermen errichteten die Römer auch prächtige Villen. Deren Mosaikfußböden geben noch heute ein Bild vom damaligen Reichtum der hier lebenden Händler.
Die römische Stadt ist in ihrer Gesamtanlage noch gut erhalten. Wenn man die gepflasterten Straßen entlang zwischen den Mauern der Häuser hindurch geht, kann man sich gut gedanklich in die Römerzeit versetzen.

 

 

Nora, TempelEin Stück südlich der ehemaligen Villen liegt der Tempelbezirk der Stadt. (Foto rechts)
Hier stehen die Überreste eines Äskulap-Tempels und eines Tanit-Tempels. Letzterer stammt noch aus der punischen Ära und ist eines der wenigen erhaltenen Relikte aus dieser Zeit.

Nora geriet nach der Aufgabe der Stadt zunehmend in Vergessenheit.
Erst im 19. Jahrhundert entdeckte man Nora neu, nachdem eine große Sturmflut einige Teile der Stadt freigespült hatte. Damals begannen erste zaghafte Ausgrabungen.

Umfassend und systematisch wurde Nora erst ab den 1950er Jahren freigelegt. In der Umgebung des spanischen Sarazenenturmes liegen immer noch einige Teile der Stadt unter der Erde.

 


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