Ozieri

zur Kar­te von Ozie­ri mit den ein­ge­tra­ge­nen Sehens­wür­dig­kei­ten

Ozieri, Piazza GaribaldiOzie­ri ist das Wirt­schafts­zen­trum des Logu­do­ro. Die Milch- und Käse­pro­duk­ti­on in der Umge­bung ist die wich­tigs­te Ein­nah­me­quel­le der gesam­ten Regi­on.
Berühmt ist Ozie­ri auch für die sos­pi­ri (“Seuf­zer”) – ein Man­del­ge­bäck das zu den kuli­na­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten Sar­di­ni­ens gehört.

Abseits der übli­chen Tou­ris­ten­strö­me kön­nen Sie in Ozie­ri eine typi­sche, sehr leben­di­ge sar­di­sche Stadt erle­ben.
Die Stadt klebt an den Hän­gen eines Tal­kes­sels und ist mit dem Auto schwie­rig zu befah­ren.
Am bes­ten Sie las­sen Ihr Fahr­zeug unten in der Nähe der Piaz­za Gari­bal­di ste­hen und erkun­den Ozie­ri von hier aus zu Fuß.

Cattedrale dell’Immacolata

Ozieri, KathedraleDie Kathe­dra­le von Ozie­ri ist von der Piaz­za Gari­bal­di bequem in einem 10-minü­ti­gen Spa­zier­gang zu errei­chen.
Der über den Dächern her­aus­ra­gen­de Glo­cken­turm hilft bei der Ori­en­tie­rung im Gewirr der nach oben füh­ren­den Gas­sen.
Sehens­wert ist das Altar­bild der Madon­na di Lore­to aus dem 16. Jahr­hun­dert.
Die­se Kir­che wur­de im klas­si­zis­ti­schen Stil erbaut und ist die größ­te der Stadt. Vor­her stand an die­ser Stel­le eine gotisch-kata­la­ni­sche Kir­che, deren Res­te im Inne­ren der Kathe­dra­le noch teil­wei­se erkenn­bar sind.

Archäologisches Museum

Ozieri, archäologisches MuseumDas Muse­um befin­det sich in einem ehe­ma­li­gen Klos­ter­kom­plex etwas ober­halb der Kathe­dra­le.
Wenn Sie vor der Kathe­dra­le ste­hen, sehen sie rechts dane­ben einen schma­len Durch­gang, der steil nach oben auf einen klei­nen Platz führt. Hier bie­gen Sie links zum Muse­um ab.
Die Samm­lung beher­bergt Expo­na­te von der Früh­ge­schich­te bis zum Mit­tel­al­ter und vor allem Fun­de aus der Grot­ta San Miche­le.
In die­ser Höh­le wur­den Anfang des 20. Jahr­hun­derts Relik­te aus der Stein­zeit ent­deckt. Seit­dem wird die dama­li­ge Epo­che als Ozie­ri-Kul­tur bezeich­net.

Vor dem Muse­um befin­det sich eine Ter­ras­se von der Sie einen net­ten Blick auf Tei­le der Stadt haben. Noch bes­ser ist die Sicht jedoch vom Park­platz des Kran­ken­hau­ses. (sie­he unten)

Altstadt

Ozieri, AltstadtDie Stra­ßen, die aus dem Tal­grund nach oben in die Alt­stadt füh­ren, sind alle sehr steil. Las­sen Sie sich für einen Stadt­bum­mel viel Zeit – am bes­ten sind dafür die küh­le­ren Vor­mit­tags­stun­den geeig­net.
Obwohl die meis­ten Gas­sen sehr eng sind, herrscht viel Auto­ver­kehr. Als Fuß­gän­ger heißt es hier gut auf­pas­sen.
Die meis­ten Häu­ser sind schön restau­riert, über­all herrscht eine pein­li­che Sau­ber­keit.

Ozieri, AussichtspunktIch habe lan­ge suchen müs­sen, um einen Aus­sichts­punkt zu fin­den, von dem man die gan­ze Stadt über­bli­cken kann.

Den schöns­ten Blick haben Sie mei­ner Mei­nung nach vom Park­platz des Kran­ken­hau­ses von Ozie­ri.
Las­sen Sie Ihr Fahr­zeug am bes­ten irgend­wo unten im Tal ste­hen, denn mit dem Auto dür­fen nur Pati­en­ten und Besu­cher auf den Park­platz.
Zu Fuß ist das Kran­ken­haus von der Piaz­za Gari­bal­di in 30 min zu errei­chen. Fol­gen Sie ein­fach der Beschil­de­rung “ospe­da­le”.

Ponte Romano

Ponte RomanoEin Stück nörd­lich von Ozie­ri steht noch eine gut erhal­te­ne römi­sche Brü­cke.
Das Bau­werk ist knapp 90 Meter lang und stammt aus dem 1. Jahr­hun­dert n. Chr..

Sie über­spann­te den Riu Man­nu, und war Teil der römi­schen Stra­ße zwi­schen Cara­lis (Caglia­ri) und Tur­ris Lybis­so­nis (Por­to Tor­res).
Der Fluss wur­de inzwi­schen kana­li­siert und ver­läuft heu­te ein klei­nes Stück wei­ter nord-west­lich.