Posada und Umgebung

zur Kar­te von Pos­a­da und Umge­bung mit ein­ge­tra­ge­nen Sehens­wür­dig­kei­ten

Posada

PosadaMit­ten im Mün­dungs­tal des Fiume di Pos­a­da steht ein rie­si­ger Fels­klotz, an des­sen Hän­ge sich der beschau­li­che Ort Pos­a­da schmiegt. Über Allem thront der Turm eines Kas­tells aus dem 12. Jahr­hun­dert.
Allein schon die Lage des Dor­fes ist ein­zig­ar­tig.

Der Tou­ris­mus­be­trieb beschränkt sich weit­ge­hend auf die Rand­ge­bie­te außer­halb des Zen­trums – hier wur­de in den letz­ten Jah­ren viel in Feri­en­woh­nun­gen und -häu­ser inves­tiert.
Am Strand ist es nur an weni­gen Stel­len rich­tig voll.
Da sich direkt hin­ter der Küs­te ein Natur­re­ser­vat befin­det, ist der 10 km lan­ge Strand nur punk­tu­ell zu errei­chen. Wenn Sie also von den Park­plät­zen ein Stück weg­ge­hen, sind Sie fast allein.

Posada, historisches ZentrumDas his­to­ri­sche Zen­trum von Pos­a­da zieht sich mit sei­nen engen gepflas­ter­ten Gas­sen und stei­len Trep­pen den Berg hin­auf.
Par­ken Sie Ihr Auto am bes­ten gleich unten im Ort, wei­ter oben herrscht ohne­hin Fahr­ver­bot.
Las­sen Sie sich beim Auf­stieg zum Kas­tell ruhig Zeit und genie­ßen Sie den Bum­mel durch das ruhi­ge “Cen­tro Sto­ri­co” mit sei­nen klei­nen Sou­ve­nir-Läden, Bars und Restau­rants.
Unter­wegs kom­men Sie auch an der alten Kir­che Sant’ Anto­nio vor­bei.

Castello della Fava

Posada, Castello della FavaEine Legen­de hat dem “Kas­tell der Boh­ne” sei­nen Namen gege­ben.
Es wird erzählt, dass um 1300 die Tür­ken Pos­a­da bela­ger­ten, in der Hoff­nung, den Ort durch Aus­hun­gern zu bezwin­gen.
Die schlau­en Bewoh­ner aber über­leg­ten sich eine List. Sie füt­ter­ten eine ver­letz­te Tau­be mit einer Hand­voll Boh­nen, die übrig geblie­ben waren und lie­ßen sie in Rich­tung Bela­ge­rer flie­gen. Die Tau­be stürz­te ab und die Tür­ken öff­ne­ten ihren vol­len Magen.
Nun glaub­ten die­se, die Bela­ger­ten hät­ten noch genug zu essen und zogen ab.

Blick vom Castello della FavaVom Cas­tel­lo kön­nen Sie einen wei­ten Aus­blick auf die umlie­gen­de Küs­ten­ebe­ne und den Natur­park an der Mün­dung des Fiume di Pos­a­da genie­ßen.
Seit das Was­ser des Flus­ses ein Stück wei­ter im Lan­des­in­ne­ren am Lago di Pos­a­da gestaut wird, kann die Was­ser­men­ge trotz der jah­res­zeit­li­chen Schwan­kun­gen regu­liert wer­den.
Das kommt vor allem der Land­wirt­schaft zugu­te, die hier eif­rig betrie­ben wird.

Lago di Posada

Lago di PosadaDer Stau­see liegt etwa 8 km im Lan­des­in­ne­ren. Er ist auch unter den Namen Lago di Tor­pè sowie Lago Mac­che­ro­nis bekannt. Auf Land­kar­ten und Hin­weis­schil­dern wer­den des­halb unter­schied­li­che Bezeich­nun­gen ver­wen­det.

Die Lage des Sees ist recht schön und das Was­ser sehr sau­ber.
Im Früh­jahr lädt der See zum Baden ein – er ist dann oft wär­mer als das Meer.
Im Som­mer geht der Was­ser­spie­gel sehr weit zurück.

Bis vor eini­gen Jah­ren führ­te eine Stra­ße über die Stau­mau­er, die auch auf vie­len Kar­ten noch ein­ge­zeich­net ist. Seit die Stau­mau­er erhöht wur­de, ist die­se Durch­fahrt aber nicht mehr mög­lich.

Stagno Longu

Stagno LonguDer Lagu­nen­see liegt gleich hin­ter dem Strand zwi­schen Pos­a­da und der Feri­en­sied­lung San Gio­van­ni.
Am Sport­platz von Pos­a­da zweigt eine schma­le Stra­ße ab. Hier steht auch ein Weg­wei­ser “Per­cor­so Natu­ra­listi­co”.
Der See wird vom Rio San­ta Cate­ri­na gespeist, der hier in der Ebe­ne eine weit ver­zweig­te Lagu­nen­land­schaft geschaf­fen hat.
Hier­her ver­irrt sich kaum ein Tou­rist, man trifft höchs­tens mal einen Sar­den beim Angeln oder auf dem Weg zu sei­nem Gar­ten.
Am Ufer ist es herr­lich ruhig. Vor allem in den spä­ten Nach­mit­tags­stun­den kann man schö­ne Spa­zier­gän­ge unter­neh­men und mit etwas Glück zahl­rei­che Was­ser­vö­gel beob­ach­ten.

Monte Longu

Blick vom Monte LonguDie­ser 174 m hohe Berg ist einer der schöns­ten Aus­sichts­punk­te an der nörd­li­chen Ost­küs­te und nur sehr wenig bekannt. Ich war hier oben immer allein.
Von oben über­bli­cken Sie das gesam­te Schwemm­land des Fiume di Pos­a­da mit sei­nem Natur­park und dem davor lie­gen­den Strand. Rich­tung Süden reicht der Blick den Strand von La Calet­ta ent­lang bis zum Capo Comi­no (Foto) und auch weit ins Lan­des­in­ne­re hin­ein.
Der Gip­fel ist eigent­lich nur zu Fuß erreich­bar. Es führt zwar eine Pis­te hin­auf, aber die ist für nor­ma­le Pkws nicht geeig­net.
Der Auf­stieg dau­ert etwa 40 min.
Zie­hen Sie sich lan­ge Hosen und fes­te Schu­he an. Dann kön­nen Sie Ihre Fotos auch abseits des Weges machen.

Anfahrt: Wenn Sie von Pos­a­da nach La Calet­ta fah­ren, zweigt links eine Stra­ße zur Feri­en­sied­lung San Gio­van­ni ab.
Ein paar Meter vor die­ser Abzwei­gung beginnt rechts der Weg auf den Berg. Par­ken Sie am bes­ten in San Gio­van­ni.