Sadali und Umgebung

zur Kar­te von Sada­li und Umge­bung

Sadali, BahnhofWenn Sie einen Besuch in Sada­li pla­nen, kön­nen Sie sowohl von Caglia­ri als auch von Arba­tax mit dem Tre­ni­no Ver­de anrei­sen.
Allein die Fahrt hier­her ist schon ein tol­les Erleb­nis.
Am ein­fachs­ten ist es, das Pau­schal­an­ge­bot zu nut­zen. Dar­in ent­hal­ten sind das Bahn­ti­cket, evtl. Bus­trans­fer zur Bahn, die Füh­run­gen in Sada­li und Umge­bung sowie ein reich­hal­ti­ges sar­di­sches Mit­tag­essen.

Auch bei indi­vi­du­el­ler Anrei­se mit der Bahn ste­hen gleich neben dem Bahn­hof Shut­tle-Bus­se bereit, die Sie zur Höh­le “Grot­ta de Is Janas” brin­gen.
Ein guter Anlauf­punkt für wei­te­re Unter­neh­mun­gen ist das Tou­ris­ten­bü­ro des “Pro Loco” im Bahn­hofs­ge­bäu­de. Die Füh­rer sind sehr freund­lich und bemüht, Ihnen einen erleb­nis­rei­chen Tag zu ermög­li­chen.

Sadali, KircheDer alte Orts­kern von Sada­li liegt an einem Berg­hang etwa 1 km vom Bahn­hof ent­fernt. Wenn Sie zu Fuß gehen möch­ten, brau­chen Sie nur der Via Roma berg­ab zu fol­gen.
Die Kir­che San Valen­ti­no mar­kiert in etwa die alte Orts­mit­te. Das Bau­werk stammt aus dem 14. Jahr­hun­dert.

Schon auf dem Weg nach unten fal­len über­all offe­ne klei­ne Was­ser­läu­fe auf, die zum Teil in ein­fa­che Brun­nen ein­ge­fasst sind.
Sada­li ver­fügt über einen für Sar­di­ni­en sehr unge­wöhn­li­chen Was­ser­reich­tum.

Sadali, MühleIn der Nähe der Kir­che fin­den sie eine der schöns­ten Sehens­wür­dig­kei­ten der Gegend.
Über eine kom­plett mit Moos über­wu­cher­te Fels­wand plät­schert ein klei­ner Was­ser­fall in einen davor lie­gen­den Teich.
Im tro­cke­nen Som­mer wird die Was­ser­men­ge aller­dings gering.

Direkt dane­ben steht eine alte aus Bruch­stei­nen errich­te­te Was­ser­müh­le. Das klei­ne Mühl­rad kann man durch eine Öff­nung von außen sehen.

WassermühleDurch ein ver­git­ter­tes Fes­ter kön­nen Sie auch einen Blick in das Inne­re der win­zi­gen Müh­le wer­fen.
Der Mühl­stein und der Kornt­rich­ter sind noch vor­han­den. An den Wän­den ste­hen noch eini­ge ande­re alte Gerä­te.
Das Beson­de­re ist, dass die Ach­se des klei­nen Was­ser­ra­des senk­recht steht und es wie eine Tur­bi­ne ange­trie­ben wird.

Grotta de Is Janas

Grotta de is janasEini­ge Kilo­me­ter nörd­lich von Sada­li befin­det sich die größ­te Attrak­ti­on des Ortes – die Höh­le “Grot­ta de Is Janas” (Feen­höh­le).
Vom Bahn­hof fah­ren Shut­tle-Bus­se hier­her, jedoch nicht wäh­rend der Sies­ta. Dann fin­den in der Höh­le auch kei­ne Füh­run­gen statt.

Der Name der Höh­le lei­tet sich von einer Legen­de ab, wel­che von Feen erzählt, die hier zur Stra­fe in Stein ver­wan­delt wur­den.
Der Innen­raum ist fas­zi­nie­rend beleuch­tet, so dass die beein­dru­cken­den Tropf­stei­ne gut zur Gel­tung kom­men.
Die Grot­te besteht aus meh­re­ren klei­nen Sälen, die durch teil­wei­se enge Gän­ge mit­ein­an­der ver­bun­den sind.
Auch im Hoch­som­mer ist es hier unten sehr kühl. Neh­men Sie sich also neben fes­ten Schu­hen auch etwas War­mes zum Über­zie­hen mit.

Wanderung zum Wasserfall

Wanderweg zum WasserfallDie “Grot­ta de Is Janas” liegt inmit­ten eines herr­li­chen Stein­ei­chen­wal­des, in des­sen Schat­ten auch eini­ge Pick­nick­ti­sche ste­hen.
Wenn Sie noch genü­gend Zeit haben, lohnt sich eine kur­ze Wan­de­rung in das Tal des Riu su Semuc­cu unter­halb der Höh­le. Der ört­li­che Pro Loco hat hier einen schö­nen und beschil­der­ten Wan­der­weg ange­legt, der dem Was­ser­lauf in eine beein­dru­cken­de Schlucht folgt.

Wasserfall Su Stampu de Su TurrunuNach einem kur­zen Abstieg gelangt man zu dem Was­ser­fall “Su Stam­pu de Su Tur­runu”. Der Weg hier­her ist bes­tens beschil­dert.
Das Was­ser schießt in etwa 3 m Höhe direkt aus einer Fels­wand her­aus und bil­det mit dem davor­lie­gen­den klei­nen Teich eine Art Natur­du­sche.
Die Was­ser­men­ge ist jedoch sehr stark von der Jah­res­zeit abhän­gig – im Som­mer dür­fen Sie hier nicht zu viel erwar­ten.
Für unse­re Kin­der war es trotz des eher beschei­de­nen Rinn­sa­les ein schö­nes Erleb­nis, sich hier abzu­küh­len.
Der Spa­zier­gang dau­ert ab dem Park­platz ober­halb der Höh­le etwa 30 min.