Hochebene Su Golgo, Sa Pedra Longa, Santa Maria Navarrese

zur Kar­te von Su Gol­go und Umge­bung

Blick auf baunei von der Hochebene Su GolgoDie Hoch­ebe­ne Su Gol­go liegt ober­halb der Gemein­de Baun­ei. Sie ist gut mit dem Auto oder dem Motor­rad zu errei­chen.
In Baun­ei zweigt eine stei­le asphal­tier­te Stra­ße ab, die sich über meh­re­re Ser­pen­ti­nen hin­auf­win­det. Oben wird die Stra­ße wie­der flach und führt durch lich­ten Wald weit in die Hoch­ebe­ne hin­ein.

Kurz nach der Auf­fahrt geht es rechts, über eine unbe­fes­tig­te Pis­te, zum Aus­sichts­punkt “Scla­ra­dor­giu S. Fran­cis­cu”.
Von hier haben Sie einen atem­be­rau­ben­den Blick auf das dar­un­ter lie­gen­de Baun­ei und weit in die Oglia­s­tra hin­ein.

Bei der Wei­ter­fahrt ist Vor­sicht gebo­ten, weil hier oben unzäh­li­ge Tie­re frei her­um­lau­fen.

Su Golgo, Kirche San PietroDie asphal­tier­te Stra­ße ver­läuft noch etwa 7 km über die Ebe­ne und geht in der Nähe der Kir­che San Pie­tro di Gol­go in eine stau­bi­ge Pis­te über.
Neben der Kir­che befin­den sich noch eini­ge Pil­ger­zel­len und davor ste­hen uralte Oli­ven­bäu­me, in deren Schat­ten man sich aus­ru­hen kann. 

Die klei­ne Kir­che bie­tet sich als Aus­gangs­punkt für kur­ze Wan­de­run­gen an.
Park­mög­lich­kei­ten sind reich­lich vor­han­den.
Hier fin­den sich oft Zie­gen, Esel und Schwei­ne ein, die an Tou­ris­ten gewöhnt sind und sich von ihnen füt­tern las­sen.
Ihre Kin­der wer­den dabei sicher viel Freu­de haben.

Wanderwege auf dem Su GolgoDie Hoch­ebe­ne ist von vie­len Wegen durch­zo­gen, die größ­ten­teils durch lich­te Stein­ei­chen­wäl­der und Mac­chia füh­ren.

Wenn Sie grö­ße­re Tou­ren unter­neh­men möch­ten, kön­nen Sie von hier auch bis ans Meer wan­dern.

Die Pis­te, die von der Kir­che San Pie­tro wei­ter nach Nor­den führt, ist zu Beginn noch leid­lich mit dem Auto befahr­bar, in der Codu­la di Sisi­ne kom­men Sie dann aber nur noch zu Fuß oder mit dem Moun­tain­bike wei­ter bis zur Bade­bucht Cala Sisi­ne.
Von der Kir­che bis zur Bucht sind etwa 15 km zu bewäl­ti­gen.

Der Weg zur Cala Golo­rit­ze ist wesent­lich kür­zer. Vom Aus­gangs­punkt am Cam­ping­platz Su Por­ted­du sind es etwa 3,5 km und knapp 500 m Höhen­un­ter­schied. 
Der Rück­weg ist aber eben­falls ziem­lich anstren­gend.

Voragine di Golgo, Su SterruEin paar Minu­ten von der Kir­che San Pie­tro ent­fernt befin­det sich das tiefs­te Karst­loch Euro­pas, die “Vor­a­gi­ne del Gol­go” oder “Su Ster­ru”. (sie­he Kar­te)
Es ist etwa 270 m tief und hat einen ova­len Durch­mes­ser von 25 m am obe­ren Ende und 40 m am Grund.
Der obe­re Abschnitt mit 26 m Dicke besteht aus Basalt, der Fels dar­un­ter aus Kalk­stein.
Die klei­ne Aus­sichts­platt­form ist mit einem Gelän­der gesi­chert.

Auf dem Foto sind zwei Höh­len­for­scher zu erken­nen, die sich wäh­rend unse­res Besu­ches in die Tie­fe abseil­ten.

Wassertümpel As PiscinasWenn Sie vom Karst­loch etwa 200 m Rich­tung Süden gehen, gelan­gen Sie an meh­re­re klei­ne Was­ser­tüm­pel “As Pisci­nas”. (sie­he Kar­te)
Hier sam­melt sich das Regen­was­ser und bil­det inmit­ten von Fel­sen und knor­rig ver­wach­se­nen Bäu­men eine klei­ne Oase auf der ansons­ten sehr tro­cke­nen Hoch­ebe­ne.

Die Tüm­pel trock­nen selbst in der hei­ßen Jah­res­zeit nie voll­stän­dig aus und die­nen den hier leben­den Tie­ren als Was­ser­stel­len.

Sa Pedra Longa

Sa Pedra LongaEtwa 1 km süd­lich von Baun­ei zweigt links eine Stra­ße zum Meer ab.
Über meh­re­re Ser­pen­ti­nen gelangt man zu einem Restau­rant und meh­re­ren Park­plät­zen. Schon die Anfahrt bie­tet tol­le Aus­bli­cke auf die male­ri­sche Fels­küs­te und die gewal­ti­ge Fels­na­del “Sa Pedra Lon­ga”.
Vom unters­ten Park­platz füh­ren meh­re­re Wege bis ans Meer. Die Bade­mög­lich­kei­ten sind ziem­lich beschränkt, weil die Fels­bro­cken bis ins Was­ser rei­chen.
Der nächs­te grö­ße­re Sand­strand befin­det sich ca. 5 km ent­fernt in dem Bade­ort San­ta Maria Navar­re­se, den Sie von hier auch zu Fuß errei­chen kön­nen.
Der Wan­der­weg beginnt ober­halb des Restau­rants in einer der Ser­pen­ti­nen und führt etwa 100 m über dem Meer an der impo­san­ten Küs­te ent­lang.

Das Restau­rant ist nur in der Bade­sai­son geöff­net und bie­tet von sei­ner Ter­ras­se aus eine phan­tas­ti­sche Aus­sicht.

Santa Maria Navarrese

Santa Maria NavarreseDer klei­ne Bade­ort besitzt einen traum­haf­ten Strand, der direkt unter­halb der Küs­ten­stra­ße liegt.
Der Strand besteht aus fei­nem Kies, süd­lich des Ortes zieht sich ein 6 km lan­ger Sand­strand in Rich­tung Arba­tax.
Selbst in der Hoch­sai­son bleibt es hier noch rela­tiv ruhig.

Am zen­tra­len Platz ste­hen eini­ge uralte Oli­ven­bäu­me und eine klei­ne Kir­che, die dem Ort sei­nen Namen gab. Eine spa­ni­sche Königs­toch­ter ließ die­se Kir­che im 11. Jahr­hun­dert erbau­en, nach­dem sie hier Schiff­bruch erlit­ten hat­te.
Auf dem vor­sprin­gen­den Kap am nörd­li­chen Ende der Bucht steht noch ein spa­ni­scher Sara­zen­en­turm, dahin­ter liegt ein klei­ner Yacht­ha­fen.
Dort wer­den auch Boots­aus­flü­ge zum Golf von Orosei ange­bo­ten.