Selbstversorgung

Obst und Gemüse

Obst und Gemü­se frisch vom Markt

Wenn Sie sich wäh­rend Ihres Auf­ent­hal­tes in einer Feri­en­woh­nung, einem Feri­en­haus oder auf einem Cam­ping­platz selbst ver­kös­ti­gen, kön­nen Sie Ihre Urlaubs­kas­se ganz erheb­lich scho­nen.

In den Feri­en­sied­lun­gen und auf den Cam­ping­plät­zen sind außer­halb der Sai­son vie­le Super­märk­te geschlos­sen. Sie müs­sen dann in die nächs­te Ort­schaft fah­ren, was ohne eige­nem Fahr­zeug zu einem ech­ten Pro­blem wer­den kann.
Beach­ten Sie auch die für Mit­tel­eu­ro­pä­er unge­wöhn­li­chen Öff­nungs­zei­ten.
In den Bäcke­rei­en (pani­fi­cio) gibt es fri­sches Brot nur vor­mit­tags.

Obst und Gemü­se erhal­ten Sie bei “frut­ta e ver­du­ra”. Vie­les kommt aus ein­hei­mi­scher Pro­duk­ti­on.

Bei den ver­schie­de­nen Super­markt­ket­ten herr­schen teil­wei­se extre­me Preis­un­ter­schie­de. Oft lohnt es sich, ein paar Kilo­me­ter mehr zu fah­ren.
In allen Orten gibt es regel­mä­ßig Märk­te. Hier wer­den vie­le Pro­duk­te wie Käse, Früch­te und Gemü­se ange­bo­ten.
Auch vie­le Land­wir­te ver­kau­fen an der Stra­ße am eige­nen Stand.

Brunnen

fun­ta­nas” gibt es in vie­len Orten

An der Kas­se wird man Ihnen den Kas­sen­bon regel­recht auf­drän­gen.
Neh­men Sie ihn unbe­dingt mit, denn vor Geschäf­ten oder auf Märk­ten kommt es immer wie­der zu Kon­trol­len der “Guar­dia di finan­za”. Hier dro­hen sowohl dem Händ­ler als auch dem Kun­den hohe Geld­stra­fen.
Bestehen Sie des­halb auch auf Märk­ten immer auf eine Quit­tung (“La rice­vu­ta per favo­re.”).

Gekocht wird in den Feri­en­woh­nun­gen und -häu­sern aus­schließ­lich auf Gas­her­den – Strom ist auf der Insel zu teu­er. Neh­men Sie sich des­halb am bes­ten einen Gas­an­zün­der mit. Töp­fe, Pfan­nen und Geschirr sind immer vor­han­den.

Trink­was­ser erhal­ten Sie kos­ten­los und in bes­ter Qua­li­tät an den öffent­li­chen Quel­len und Brun­nen (fun­ta­na).
Die Sar­den fül­len hier ihre gro­ßen Kanis­ter und nut­zen das Was­ser zum Trin­ken und Kochen, weil das Lei­tungs­was­ser oft sehr stark gechlort ist.
Die­se Kanis­ter gibt es auf Sar­di­ni­en in jedem Haus­halts­wa­ren­la­den.
Bei einem mehr­wö­chi­gen Auf­ent­halt in einer Feri­en­woh­nung kann sich die Anschaf­fung durch­aus loh­nen.