Öffnungszeiten

Die Öff­nungs­zei­ten der Geschäf­te und Insti­tu­tio­nen auf Sar­di­ni­en sind – wie auch auf dem ita­lie­ni­schen Fest­land – für uns Mit­tel­eu­ro­pä­er etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig. Alle wich­ti­gen Besor­gun­gen legt man am bes­ten in die Vor­mit­tags­stun­den.

Aller­hei­ligs­tes Gebot ist die Ein­hal­tung der Sies­ta!
Das betrifft übri­gens nicht nur das The­ma Ein­kau­fen. Wäh­rend der Mit­tags­ru­he wird man auf den Stra­ßen kaum Ein­hei­mi­sche antref­fen. Die nut­zen die hei­ßes­ten Stun­den des Tages für ein aus­gie­bi­ges Mit­tag­essen und dann vor allem zum Aus­ru­hen.

Öffnungszeiten

Typi­sche Öff­nungs­zei­ten

Die Läden und klei­ne­ren Super­märk­te öff­nen mor­gens zwi­schen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr, ab 12.30 Uhr oder 13.00 Uhr beginnt die Sies­ta. Die­se dau­ert bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr, dann ist in der Regel noch bis 20.00 Uhr geöff­net.
Die­se Zei­ten gel­ten auch für fast alle Tank­stel­len. Vie­le Tank­stel­len haben aber auch Geld­schein­au­to­ma­ten. Die­je­ni­gen, die an den gro­ßen Schnell­stra­ßen lie­gen, bedie­nen oft auch 24 Stun­den.

In der Sai­son schlie­ßen vie­le Geschäf­te in den Feri­en­or­ten erst spät in der Nacht, weil in den küh­le­ren Abend­stun­den der meis­te Umsatz gemacht wird.
Gro­ße Super­märk­te und Ein­kaufs­zen­tren sind häu­fig durch­ge­hend von 8.00 Uhr-20.00 Uhr geöff­net.
Im Gegen­satz zu den deut­schen Laden­schluss­zei­ten öff­nen vie­le Geschäf­te auch am Sonn­tag.

Die Öff­nungs­zei­ten der Ban­ken sind recht ver­schie­den, sie lie­gen etwa im Zeit­raum 8.00 Uhr -14.00 Uhr. Am Wochen­en­de sind sie gene­rell geschlos­sen. Die Geld­au­to­ma­ten sind auch außer­halb der Öff­nungs­zei­ten zugäng­lich.

Die Muse­en sind Mon­tags geschlos­sen, den Rest der Woche (auch Sonn­tags) kön­nen sie von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr besucht wer­den.

Wer das Inne­re der Kir­chen besich­ti­gen will, kommt am bes­ten vor­mit­tags. Ab 12.00 Uhr wer­den sie ver­schlos­sen und öff­nen erst wie­der um 16.00 Uhr manch­mal auch erst um 17.00 Uhr. Die reiz­vol­len pisa­ni­schen Land­kir­chen, die oft völ­lig ein­sam in der Land­schaft ste­hen, sind nur sehr sel­ten geöff­net.

Sehens­wür­dig­kei­ten wie Aus­gra­bungs­stät­ten oder Nurag­hen kön­nen ab 9.00 Uhr bis Son­nen­un­ter­gang besich­tigt wer­den. Außer­halb der Haupt­sai­son sind sie ohne­hin meist frei zugäng­lich.

Die Öff­nungs­zei­ten der Post­äm­ter sind regio­nal unter­schied­lich. In den klei­ne­ren Orten sind sie von Mon­tag bis Sams­tag etwa von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöff­net, in den Städ­ten even­tu­ell von Mon­tag bis Frei­tag auch am spä­ten Nach­mit­tag von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr.