Post und Telefon

Postamt

Ein Post­amt gibt es in fast jeder Ort­schaft

Die Post­äm­ter haben auf Sar­di­ni­en eine viel grö­ße­re Bedeu­tung als in Deutsch­land.

Eine Post fin­det man in fast jeder Ort­schaft.
Die Sar­den beglei­chen hier ihre Rech­nun­gen für Strom, Was­ser, Tele­fon etc. und auch die Ren­ten wer­den oft am Post­schal­ter aus­ge­zahlt.
Sie soll­ten sich des­halb von vorn­her­ein auf län­ge­re War­te­zei­ten ein­stel­len.
Die meis­ten Post­äm­ter sind auch nur vor­mit­tags geöff­net.

Zum Kauf von Brief­mar­ken (fran­co­bol­li) müs­sen Sie aber nicht unbe­dingt zur Post gehen. Die gibt es auch im “tab­ac­chi” und fast in allen Geschäf­ten, die Ansichts­kar­ten ver­kau­fen.
Den Auf­preis für Luft­post kön­nen Sie sich spa­ren, weil die Post von Sar­di­ni­en ohne­hin mit dem Flug­zeug trans­por­tiert wird. Trotz­dem wird es ca. eine Woche dau­ern, bis die Urlaubs­grü­ße daheim ein­tref­fen.

Handy, Mobiltelefon

Tele­fo­nie­ren ohne Roa­ming-Gebüh­ren

Ihr Mobil­te­le­fon kön­nen Sie natür­lich auch auf Sar­di­ni­en benut­zen. Löcher in der Netz­ab­de­ckung gibt es ledig­lich in ein­zel­nen Berg­re­gio­nen.
Die frü­her so läs­ti­gen Roa­ming­ge­büh­ren sind inner­halb der EU abge­schafft. Das bedeu­tet, dass Sie kei­ne zusätz­li­chen Kos­ten beim Tele­fo­nie­ren oder SMS schrei­ben befürch­ten müs­sen.

Bei den meis­ten Pro­vi­dern kön­nen Sie ihr Mobil­te­le­fon also ein­fach zu den glei­chen Kon­di­tio­nen nut­zen wie daheim, auch die Flat­rate Ihres Ver­tra­ges ist in Ita­li­en gül­tig.
Man­che Pro­vi­der schrän­ken das aller­dings etwas ein und ver­pflich­ten Sie, im Urlaubs­land einen bestimm­ten Netz-Anbie­ter zu wäh­len. Außer­dem sind gro­ße Daten­vo­lu­men für die Inter­net-Nut­zung im Aus­land mit­un­ter ein­ge­schränkt.
Wenn Sie sich unsi­cher sind, erkun­di­gen Sie sich am bes­ten vor Urlaubs­an­tritt bei Ihrem Pro­vi­der, um kei­ne bösen Über­ra­schun­gen zu erle­ben.

Für Urlau­ber aus Län­dern außer­halb der EU gilt die neue Roa­ming-Rege­lung gene­rell nicht, auch wenn hier man­che Pro­vi­der Aus­nah­men machen. Das soll­ten Sie auch bei der Anrei­se mit dem Auto oder Motor­rad beach­ten, wenn Sie durch die Schweiz fah­ren.

Even­tu­ell lohnt sich für alle Nicht-EU-Bür­ger auch der Kauf einer ita­lie­ni­schen Pre­paid-Kar­te. Sie erhal­ten damit eine Num­mer in Ita­li­en und müs­sen dann für ankom­men­de Gesprä­che aus dem Aus­land kei­ne Gebühr zah­len.

Vorraus­set­zun­gen zum Kauf einer SIM-Kar­te sind ledig­lich die Vor­la­ge von Rei­se­pass oder Per­so­nal­aus­weis und die Anga­be einer Adres­se in Ita­li­en. Das kann auch ein Hotel oder ein Feri­en­haus sein.

KartentelefonObwohl sich Mobil­te­le­fo­ne in Ita­li­en noch frü­her als in Deutsch­land durch­ge­setzt haben, fin­det man über­all öffent­li­che Tele­fon­zel­len. Die meis­ten funk­tio­nie­ren mit einer Kar­te (car­ta tele­fo­ni­ca per tele­fo­no pubbli­co) die beim “tab­ac­chi” und auch in vie­len Bars erhält­lich ist.
Vor Gebrauch ist die per­fo­rier­te Ecke abzu­tren­nen. Die­se Kar­ten haben eine begrenz­te Gül­tig­keits­dau­er.

Beim Anruf nach Hau­se ist die Län­der­vor­wahl (Deutsch­land 0049, Öster­reich 0043, Schweiz 0041) zu wäh­len – die Null der Orts­vor­wahl lässt man weg.
Bei Anru­fen von daheim nach Ita­li­en muss nach der Lan­des­vor­wahl 0039 auch die Null der Orts­vor­wahl mit­ge­wählt wer­den!
Wenn Sie inner­halb von Ita­li­en tele­fo­nie­ren, ist die Orts­vor­wahl immer mit­zu­wäh­len – auch wenn sie sich im glei­chen Orts­netz befin­den.