Souvenirs

sardischer Honig

Sardis­ch­er Honig

Das Sor­ti­ment in den Sou­venir-Läden ist äußerst vielfältig.
Inzwis­chen wird aber vieles, das die Auf­schrift “Sardeg­na” trägt, in Fer­nost gefer­tigt und über­schwemmt den Markt.
Wer also mit seinen Andenken gern ein wenig die Wirtschaft auf der Insel unter­stützen möchte, sollte sich die einzel­nen Pro­duk­te vor dem Kauf genau anschauen.
Es gibt genü­gend typ­isch sardis­che Erzeug­nisse, die wirk­lich auf der Insel pro­duziert wer­den, so dass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Mein Tipp: Schauen Sie sich nicht nur in den Sou­venir-Läden um, son­dern auch in den Wein­hand­lun­gen und vor allem auf den Fes­ten, die über­all auf Sar­dinien stat­tfind­en.

Als Mit­bringsel für Fre­unde und Ver­wandte sind z. B. die Weine, Liköre und Käse sehr gut geeignet. Ein Can­nonau, Ver­menti­no, Mir­to oder ein echter Pecori­no Sar­do sind daheim nur in weni­gen Geschäften erhältlich.
Für die Lieb­haber von Süßigkeit­en gibt es Sospiri oder den sardis­chen Honig in den unter­schiedlich­sten Sorten.
All diese Pro­duk­te sind auch in kleineren Größen erhältlich und über­ste­hen eine mehrtägige Heim­reise.

Hirten-Messer

Sardis­che Hirten­mess­er

Sehr beliebt sind bei (vor allem männlichen) Touris­ten die sardis­chen Hirten­mess­er.
Die Klin­gen sind sehr schlank und äußerst scharf. Gefer­tigt wer­den fast auss­chließlich Klappmess­er, deren Klin­gen nicht fest­stell­bar sind. Die berühmtesten Mess­er kom­men aus Pat­ta­da, tra­di­tionelle Her­steller gibt es aber auch in Arbus, Gavoi und San­tu Lus­surgiu.
Die Griffe wur­den früher aus Muf­flon-Horn gefer­tigt. Seit die Tiere unter Naturschutz ste­hen, kom­men Rinds- oder Wid­der­horn sowie Oliven­holz zum Ein­satz.
Die Preise vari­ieren je nach Größe und ver­wen­de­ten Mate­ri­alien. Ein­fache kleine Mess­er gibt es ab ca. 20 EUR, hochw­er­tige Klin­gen kön­nen mehrere hun­dert Euro kosten.
Für die Heim­reise mit dem Flugzeug pack­en Sie das Mess­er auf keinen Fall ins Handgepäck, son­st bleibt es bei der Sicher­heit­skon­trolle auf Sar­dinien.

In eini­gen Orten Sar­diniens wer­den tra­di­tionelle Holz­erzeug­nisse hergestellt. Berühmt sind die Karnevals­masken aus der Barba­gia und die aus Kas­tanien- oder Eichen­holz hergestell­ten Kästchen.
Die großen Auss­teuer-Truhen dürften für die meis­ten Touris­ten zu sper­rig sein.

Schmuck

Typ­is­che Gold­schmiede-Arbeit­en

Für die Damen lohnt sich ein Besuch in ein­er Gioiel­le­ria.
Vor allem für die ein­heimis­che Kund­schaft wer­den viele Schmuck­stücke liebevoll nach ural­ten tra­di­tionellen Mustern gefer­tigt.
Diese oft sehr fein gear­beit­eten Geschmei­de sind zwar rel­a­tiv teuer, dafür haben Sie aber auch etwas ganz Beson­deres.
Abstand soll­ten Sie mein­er Mei­n­ung nach von Schmuck aus Korallen nehmen. Die Bestände vor Sar­diniens Küsten sind stark gefährdet, so dass die Koral­len­tauch­er sehr strenge Regeln befol­gen müssen. Es wird deshalb viel aus Asien importiert und gefährdet die dor­ti­gen Bestände.

Alte Handw­erk­stra­di­tion kön­nen sie in Form von Keramiken, gewebten Tep­pichen sowie Flecht- und Korb­waren erwer­ben. In den Sou­venir-Shops gibt es ein reich­lich­es Ange­bot. Wenn man unter­wegs gut auf die Hin­weiss­childer am Straßen­rand achtet, kann man oft die Erzeug­nisse direkt in der her­stel­len­den Werk­statt kaufen.
In eini­gen Orten (z. B. Cas­tel­sar­do oder Bosa) sitzen flech­t­ende und webende Frauen vor ihren Häusern, die sich natür­lich über inter­essierte Kund­schaft freuen.

Handtaschen aus Kork

Hand­taschen aus Kork

Ein weit­eres typ­is­ches Pro­dukt ist der Kork. Sar­dinien ist der größte Korkpro­duzent Ital­iens.
Man staunt in den Läden nicht schlecht über den Ideen­re­ich­tum der Her­steller und was sich so alles aus Kork machen lässt.
Vieles davon wer­den die Meis­ten unter Kitsch einord­nen, aber es gibt auch wirk­lich hochw­er­tige Erzeug­nisse.
Beson­ders faszinierend sind Pro­duk­te aus hauchdün­nem Kork, der durch eine beson­dere Ver­ar­beitung eine fast tex­tile oder led­er­ar­tige Struk­tur erhält. Daraus wer­den Geld­börsen, Hand­taschen und sog­ar Klei­der gefer­tigt.

Sehr ver­lock­end ist es für viele, an den Strän­den nach schö­nen Steinen als Andenken zu suchen oder auch Sand in den ver­schieden­sten Far­ben mitzunehmen.
Die Mit­nahme von Sand und Steinen ist jedoch inzwis­chen streng unter­sagt. Es ste­hen hohe Geld­strafen darauf und immer wieder gibt es Mel­dun­gen über ertappte und verurteilte Touris­ten.