Reisezeit

Zu welcher Jahreszeit Sie am besten nach Sardinien reisen, hängt in erster Linie davon ab, was Sie während Ihrer Reise auf der Insel unternehmen wollen.
Auch das Klima auf der Insel spielt bei der Urlaubsplanung eine Rolle.
Die Saison dauert ungefähr von Mitte Mai bis Mitte September. Den Rest des Jahres sind Campingplätze und viele Hotels geschlossen. Die meisten Ferienwohnungen und -häuser können Sie ebenfalls nur saisonal buchen.

 

Wenn Sie die Insel in Ruhe erkunden wollen, ist die Zeit von Ende April bis Ende Mai am schönsten. Ganz Sardinien ist dann von einem Blütenmeer bedeckt und es sind nur sehr wenige Touristen unterwegs. Das Meer ist jedoch mit 15-18 °C noch recht kalt. Dafür lassen die Regenfälle bereits nach und es gibt die ersten heißen Tage.
Unterkünfte können Sie jetzt auch zum Schnäppchenpreis bekommen. Allerdings sind viele Restaurants und Supermärkte in den Ferienorten noch geschlossen.

Ab Mitte Juni füllt sich die Insel langsam mit Urlaubern, es bleibt aber vorerst relativ ruhig.
Die Wassertemperatur steigt auf über 20 °C und die Luft erreicht schon mal 30 °C. Es regnet nur noch selten.

Die Hauptsaison dauert von Anfang Juli bis Ende August. In diesen Monaten kommen viele Italiener vom Festland herüber. Sardinien ist deren beliebtestes Urlaubsziel.
Jetzt wird es vor allem in den Ferienorten am Meer so richtig voll. Die Preise für alle Arten von Unterkünften steigen kräftig an. Auch Flüge und Fähren sind dann deutlich teurer.
Dafür ist das Meer herrlich warm und es gibt außer gelegentlichen Gewittern keine Niederschläge. Die Lufttemperatur kann schon mal jenseits der 40 °C liegen.
Zum Kennenlernen der Insel ist dieser Zeitraum nur bedingt geeignet, dafür ist es einfach zu heiß. Die herrlichen Blütenteppiche des Frühjahres haben sich längst in braune, ausgedörrte Flächen verwandelt. Interessante Sehenswürdigkeiten wie Höhlen oder die berühmten Buchten am Golf von Orosei sind ziemlich überlaufen.

 

 

am Strand von La Calettaab September lässt der Andrang nach

Anfang September lässt der Andrang schlagartig nach. Es kann vorkommen, dass Sie bereits in der zweiten Septemberwoche fast allein am Strand liegen. Das Wasser ist noch warm, die Abende werden jedoch spürbar kühler. Längere Ausflüge sind nun weniger anstrengend.
Die Preise für Unterkünfte und in den Restaurants fallen wieder.

Im Oktober kann man immer noch im Meer baden. Die Luft ist aber teilweise schon recht kühl und die Niederschläge setzen wieder ein.

Der sardische Winter ist geprägt von teilweise heftigen Regenfällen. Auch Stürme können über die Insel toben und in den Bergen sind ergiebige Schneefälle möglich. Dabei ist es im Süden Sardiniens oft wärmer als im Norden.

Der Mai empfiehlt sich somit für Urlauber, die Sardinien in Ruhe kennen lernen wollen, ohne unbedingt im kühlen Meerwasser zu baden. Wer einen Badeurlaub möchte, fährt am besten im September.

 

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