Agriturismo

Die­se ita­lie­ni­sche Form des Urlaubs auf dem Lan­de wird immer belieb­ter und die Ange­bo­te auf Sar­di­ni­en immer zahl­rei­cher.
Agri­tu­ris­mo wird meist von Land­wir­ten betrie­ben, die ent­we­der auf ihrem Betriebs­ge­län­de oder auch in des­sen Nähe Unter­künf­te und Ver­pfle­gung anbie­ten. Manch­mal sind es auch nur net­te klei­ne Fami­li­en­be­trie­be, die neben­bei ein wenig Land­wirt­schaft betrei­ben und sich so ein Zusatz­ein­kom­men sichern.
Wer gern Land und Leu­te rich­tig ken­nen­ler­nen möch­te, hat hier die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen.

Die Über­nach­tung kos­tet pro Per­son je nach Sai­son und Zim­mer­aus­stat­tung zwi­schen 30 und 70 €. Eine Aus­wahl an Anbie­tern fin­den sie bei Booking.com.

Agriturismo

Agri­tu­ris­mo – Feri­en im Grü­nen

Die Betrie­be lie­gen meist ruhig, fern­ab der Tou­ris­ten­zen­tren, oft inmit­ten traum­haf­ter Land­schaf­ten und sind aus­ge­spro­chen fami­li­en­freund­lich. Kin­der sind hier bes­tens auf­ge­ho­ben.
Vie­le Ver­mie­ter bie­ten zusätz­lich noch Akti­vi­tä­ten wie Moun­tain­bi­king, Rei­ten oder Wan­dern an. Zudem hat man auch immer einen Ansprech­part­ner, der einem Tipps für Aus­flü­ge geben kann und sich in der Umge­bung bes­tens aus­kennt.

Es gibt auch Anbie­ter, bei denen man gegen eine gerin­ge Gebühr sein Zelt oder Wohn­mo­bil auf das Gelän­de stel­len kann. Im Lan­des­in­ne­ren ist das wegen der feh­len­den Cam­ping­plät­ze eine gute Alter­na­ti­ve.
Agri­tu­ris­mo kann fast immer nur mit Halb­pen­si­on gebucht wer­den, in eini­gen Fäl­len auch nur mit Früh­stück.
Das hat durch­aus sei­ne Vor­tei­le, weil man sich nach dem Auf­ste­hen bzw. nach einem erleb­nis­rei­chen Tag nicht mehr selbst ums Essen küm­mern muss. Dabei blei­ben die Prei­se weit unter dem, was man im Hotel zah­len wür­de.
Die Küche ist wirk­lich authen­tisch. Die sar­di­schen Spe­zia­li­tä­ten stam­men meist aus eige­ner Pro­duk­ti­on und häu­fig wird im Kreis der gesam­ten Fami­lie geges­sen.

Da die Höfe oft sehr weit abseits lie­gen, ist ein eige­nes Fahr­zeug unbe­dingt erfor­der­lich. Meist ist der nächs­te Strand eini­ge Kilo­me­ter ent­fernt.
Auch die Kennt­nis der Lan­des­spra­che ist sehr von Vor­teil, da die wenigs­ten Betrei­ber Deutsch spre­chen. Bei Anbie­tern, die mit einem deutsch­spra­chi­gen Ansprech­part­ner wer­ben, soll­ten Sie sich erkun­di­gen, ob die­ser auch wäh­rend Ihres Auf­ent­hal­tes anwe­send ist.

Wenn Sie gern die typi­sche sar­di­sche Küche ken­nen­ler­nen möch­ten, kön­nen Sie nach vor­he­ri­ger Anmel­dung auch ohne Über­nach­tung zum Mit­tag- oder Abend­essen kom­men.