Camping

Den Wohn­mo­bi­len habe ich noch eine Extra­sei­te gewid­met.

Auf Sar­di­ni­en gibt es inzwi­schen etwa 90 Cam­ping­plät­ze. Fast alle lie­gen am Meer, im Lan­des­in­ne­ren ist das Ange­bot sehr dürf­tig. Die größ­te Aus­wahl haben Sie an der Nord- und Ost­küs­te.

Eine Aus­wahl an Cam­ping­plät­zen fin­den Sie bei Booking.com.

Die Ange­bo­te unter­schei­den sich oft erheb­lich in Preis und Aus­stat­tung.
So ist es z.B. nicht auf allen Cam­ping­plät­zen mög­lich, mit dem Auto bis zum Stell­platz zu fah­ren. Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten sind meist (aber eben nicht immer) vor­han­den. Oft gibt es auch eine Bar oder ein Restau­rant.

Campingplatz Preise

Cam­ping­platz-Prei­se im August

Die sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen sind auch unter­schied­lich aus­ge­stat­tet. Duschen sind über­all vor­han­den, ent­we­der im Preis inbe­grif­fen oder mit Münz­ein­wurf. Die Toi­let­ten sind größ­ten­teils Hock­toi­let­ten. Auf eini­gen Cam­ping­plät­zen gibt es Wasch­ma­schi­nen.
Manch­mal kann auch vor Ort ein Wohn­wa­gen oder ein klei­ner Bun­ga­low gemie­tet wer­den.

Fast alle Cam­ping­plät­ze öff­nen erst Mit­te Mai und schlie­ßen bereits Ende Sep­tem­ber. Nur sehr weni­ge sind auch ganz­jäh­rig geöff­net und auch dann oft nur bei ent­spre­chen­der Nach­fra­ge.
Läden und Restau­rants sind wäh­rend der Neben­sai­son häu­fig geschlos­sen.
In der Haupt­sai­son Juli/August soll­ten Sie auf jeden Fall früh­zei­tig reser­vie­ren, denn dann sind die Plät­ze bis auf den letz­ten Qua­drat­me­ter voll. Das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis ist wäh­rend die­ser Zeit lei­der nicht immer ganz real, obwohl hier sei­tens der Behör­den stren­ge Stra­fen dro­hen.
Die Preis­ge­stal­tung ist ziem­lich unüber­sicht­lich. Mal kos­tet das Auto extra, mal ist der Stell­platz für das Zelt im Per­so­nen­preis inbe­grif­fen, dann wie­der nicht. Hier soll­ten Sie also alles in Ruhe ver­glei­chen.

Obwohl die Tage im Som­mer oft sehr heiß sind, kann es nachts im Zelt emp­find­lich kalt wer­den. Neh­men Sie sich des­halb war­me Beklei­dung und einen Schlaf­sack mit.

Wer nur ein­mal einen schö­nen Cam­ping-Urlaub ver­brin­gen möch­te, ohne gleich die gan­ze Aus­rüs­tung zu kau­fen – der kann bei Euro­camp ein Kom­plett­pa­ket buchen.

Wildcampen

Wildes Zelten

Wil­des Zel­ten in der Pine­ta

Auf Sar­di­ni­en war wil­des Cam­pen frü­her sehr beliebt. In den 80er Jah­ren nahm es dann sol­che Aus­ma­ße an, dass die Behör­den damit began­nen, das bereits bestehen­de Ver­bot durch­zu­set­zen.
Ein­ma­li­ges Über­nach­ten gilt noch nicht als Cam­pen und wird oft noch tole­riert.
Man soll­te sich jedoch nicht dar­auf ver­las­sen, weil die­se Rege­lung regio­nal unter­schied­lich gehand­habt wird. Im Inne­ren Sar­di­ni­ens gibt es damit weni­ger Pro­ble­me, was wohl haupt­säch­lich dar­an liegt, dass die meis­ten Cam­per ohne­hin an der Küs­te blei­ben.
Dort ste­hen immer mehr Schil­der an den Rän­dern der Pini­en­wäl­der, die das Zel­ten aus­drück­lich ver­bie­ten.
Eben­falls von einem gene­rel­len Ver­bot sind alle Natur­schutz­ge­bie­te und Natio­nal­parks betrof­fen. Wer hier erwischt wird, dem dro­hen saf­ti­ge Geld­stra­fen.