Wohnmobil

Wohnmobil

Wohn­mo­bil-Idyl­le in der Pine­ta

Sar­di­ni­en ist bei Wohn­mo­bil­fah­rern äußerst beliebt.
Frü­her durf­te man noch über­all frei und unab­hän­gig sein Womo hin­stel­len.
Lei­der wur­de das von vie­len Rei­sen­den scham­los aus­ge­nutzt.
Auch der Müll türm­te sich an den schöns­ten Stel­len zu Ber­gen auf. Inzwi­schen sind des­halb vie­le Zufahr­ten und Park­plät­ze in Strand­nä­he für Wohn­mo­bi­le gesperrt oder Ver­bots­schil­der unter­sa­gen aus­drück­lich das Über­nach­ten.

Die wich­tigs­ten Stra­ßen sind inzwi­schen alle her­vor­ra­gend aus­ge­baut, nur in den Ber­gen und bei eini­gen Orts­durch­fahr­ten wird es manch­mal eng. Beson­ders in Orten mit his­to­ri­schem Zen­trum (z.B. Sinis­co­la, Pos­a­da) soll­ten Sie es unbe­dingt ver­mei­den, die Haupt­stra­ße zu ver­las­sen.
Unbe­fes­tig­te Stra­ßen (“stra­da bian­ca”) soll­ten Sie nur sehr vor­sich­tig befah­ren. Hier lau­ern immer wie­der tie­fe Löcher und ande­re Über­ra­schun­gen.

In vie­len Orten und an den Quel­len gibt es öffent­li­che Was­ser­häh­ne.
Außer den Cam­ping­plät­zen exis­tie­ren auch Wohn­mo­bil­stell­plät­ze (Area sos­ta Cam­per) mit Strom, Was­ser, Duschen und Ent­sor­gung. Oft ist auch eine Bar oder ein Restau­rant dabei.
Eine Lis­te sol­cher Stell­plät­ze fin­den Sie hier. (auf ita­lie­nisch)
Bei eini­gen gebüh­ren­pflich­ti­gen Park­plät­zen hin­ter den Strän­den kann man für einen Nacht­ta­rif ste­hen blei­ben.
Als wei­te­re Mög­lich­keit bie­ten sich noch die Agri­tu­ris­mo-Unter­neh­men an, bei denen Sie rela­tiv güns­tig ihr Womo abstel­len kön­nen. Oft sind die­se Betrie­be auch als “Agri­cam­peg­gi” aus­ge­schil­dert.

Grund­sätz­lich gilt wie beim Zel­ten, dass ein­ma­li­ges Über­nach­ten in frei­er Natur oft noch tole­riert wird – es sei denn, hier fühlt sich jemand beläs­tigt. Dann kann es pas­sie­ren, dass die Poli­zei vom “Beläs­tig­ten” auf­ge­for­dert wird, den Cam­per zu ver­trei­ben.
Die Poli­zei ist häu­fig rasch vor Ort, denn Anwoh­ner (auch Gäs­te) und Betrei­ber von Cam­ping­plät­zen füh­len sich schnell gestört.

Verbot für Wohnmobile

Wohn­mo­bi­le sind hier uner­wünscht

Deshalb:

Par­ken Sie Ihr Wohn­mo­bil fern­ab von Cam­ping­plät­zen, Feri­en­haus­sied­lun­gen und Ort­schaf­ten.

An vie­len schö­nen Stel­len sam­meln sich beson­ders im August die Womos zu Dut­zen­den. Fah­ren Sie am bes­ten gleich wei­ter, denn es ist oft nur eine Fra­ge der Zeit, wann Sie hier Pro­ble­me mit der Poli­zei bekom­men.

Las­sen Sie kei­nen Müll lie­gen, neh­men Sie evtl. auch die Hin­ter­las­sen­schaf­ten ihrer Vor­gän­ger mit. Dadurch kön­nen Sie bei­tra­gen, den Erlass wei­te­rer Ver­bo­te zu ver­mei­den.
In den letz­ten Jah­ren wur­de vie­ler­orts damit begon­nen, den Müll zu tren­nen. Gehen Sie bit­te mit gutem Bei­spiel vor­an.

Die öffent­lich zugäng­li­chen Müll­con­tai­ner ver­schwin­den zuneh­mend aus den Ort­schaf­ten. Statt des­sen stel­len vie­le Gemein­den auf “por­ta a por­ta” um.
Bei die­sem Sys­tem wird der Müll von den Anwoh­nern getrennt und dann gemäß einem Abhol-Kalen­der vor die Tür gestellt.

Nut­zen Sie den Kon­takt zu Gleich­ge­sinn­ten, um sich über Ihre Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen. Was Sie heu­te in Büchern oder Zeit­schrif­ten lesen, kann bereits mor­gen über­holt sein, weil die Behör­den immer mehr Zufahr­ten sper­ren.
Ande­rer­seits ent­ste­hen aber auch jedes Jahr neue Wohn­mo­bil-Stell­plät­ze.